Glenn Gould
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Biografie
Glenn Herbert Gould (* 25. September 1932 in Toronto, Ontario; † 4. Oktober 1982 ebenda) war ein kanadischer Pianist, Komponist, Organist und Musikautor. Er ist vor allem für seine Johann Sebastian Bach-Aufnahmen bekannt.
Leben
Glenn Gould war ein Einzel- und Wunschkind seiner Eltern „Bert“ Russell Herbert Gold und „Flora“ Florence Emma Gold, geb. Greig. Der Familienname Gold wurde 1939 in Gould geändert. Sein Vater war ein Amateur-Violinist und seine Mutter eine Pianistin und Organistin. Florence Gould war entfernt mit dem Komponisten Edvard Grieg verwandt, der ein Cousin ihres Großvaters gewesen war. Seine Mutter wollte, dass ihr Kind ein Musiker werde. Gould erlernte bereits ab seinem dritten Lebensjahr das Klavierspiel und Notenlesen von seiner Mutter, die ihn sieben Jahre lang unterrichtete und von ihm erwartete, dass er dabei sang. Diese Gewohnheit konnte er später nur sehr schwer ablegen. Ab seinem zehnten Lebensjahr besuchte er das Royal Conservatory of Music in Toronto. Dort studierte er Klavier bei Alberto Guerrero, Orgel bei Frederick C. Silvester und Musiktheorie bei Leo Smith. Die Schüler von Guerrero übten die Technik des Antippens der Klaviertasten, ohne dabei die Finger anzuheben. Auf diese Weise wurden die einzelnen Finger voneinander unabhängig, wodurch man ein Gefühl für den Druck an den Fingerspitzen bekommen sollte. Während seine Mitschüler nur einige Stücke mit der Übungstechnik der separaten Finger spielen konnten, bewältigte Gould damit die Stücke aller Schwierigkeitsgrade. Außerdem saß Guerrero sehr tief am Klavier und nah an den Tasten, was Gould ebenfalls übernahm, daher nahm er als Erwachsener stets einen Klavierstuhl mit 33 cm Sitzhöhe bei seinen Auftritten mit.
Leben
Glenn Gould war ein Einzel- und Wunschkind seiner Eltern „Bert“ Russell Herbert Gold und „Flora“ Florence Emma Gold, geb. Greig. Der Familienname Gold wurde 1939 in Gould geändert. Sein Vater war ein Amateur-Violinist und seine Mutter eine Pianistin und Organistin. Florence Gould war entfernt mit dem Komponisten Edvard Grieg verwandt, der ein Cousin ihres Großvaters gewesen war. Seine Mutter wollte, dass ihr Kind ein Musiker werde. Gould erlernte bereits ab seinem dritten Lebensjahr das Klavierspiel und Notenlesen von seiner Mutter, die ihn sieben Jahre lang unterrichtete und von ihm erwartete, dass er dabei sang. Diese Gewohnheit konnte er später nur sehr schwer ablegen. Ab seinem zehnten Lebensjahr besuchte er das Royal Conservatory of Music in Toronto. Dort studierte er Klavier bei Alberto Guerrero, Orgel bei Frederick C. Silvester und Musiktheorie bei Leo Smith. Die Schüler von Guerrero übten die Technik des Antippens der Klaviertasten, ohne dabei die Finger anzuheben. Auf diese Weise wurden die einzelnen Finger voneinander unabhängig, wodurch man ein Gefühl für den Druck an den Fingerspitzen bekommen sollte. Während seine Mitschüler nur einige Stücke mit der Übungstechnik der separaten Finger spielen konnten, bewältigte Gould damit die Stücke aller Schwierigkeitsgrade. Außerdem saß Guerrero sehr tief am Klavier und nah an den Tasten, was Gould ebenfalls übernahm, daher nahm er als Erwachsener stets einen Klavierstuhl mit 33 cm Sitzhöhe bei seinen Auftritten mit.
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