Death in June
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Biografie
(1980 – aktuell)
Death in June ist eine um 1980 gegründete britische Musikgruppe, die zu den Wegbereitern des neofolk zählt. Gründungsmitglieder sind Douglas Pearce (Gesang, Gitarre), Tony Wakeford (Bass; Später Begründer der Gruppen Above the Ruins und Sol Invictus) und Patrick Leagas (Schlagzeug; Später Begründer der Gruppen Sixth Comm und Mother Destruction). Pearce und Wakeford spielten zunächst in der trotzkistischen punk-Band Crisis, die sich zum Antifaschismus und Antisexismus bekannte. (In einem anderen Interview bezeichnete Pearce Crisis als Melange aus Sozialisten, Kommunisten und Pazifisten.
) Unter anderem spielte Crisis für Rock Against Racism. Death in June übernahm das noch während Crisis-Zeiten geschriebene Stück
All Alone In Her Nirvana in sein Repertoire.
Pearce und Wakeford gaben für das Ende von Crisis den Grund an, von der Linken enttäuscht zu sein („Death In June war unsere Reaktion auf die Art und Weise, wie die Linke uns behandelt hatte“ - Pearce), und wandten sich für eine kurze Phase dem Nationalbolschewismus zu. Schon 1983 verließ Tony Wakeford auf Druck von Pearce Death in June, nachdem seine Kontakte zur rechtsextremen ‘National Front’ bekannt geworden waren (welche er heute bereut), zwei Jahre später stieg auch Patrick Leagas aus. Zu den Gründen seines Ausstiegs gibt es sehr widersprüchliche Angaben, hatte er doch zuvor noch einen Großteil der Death-in-June-Lieder geschrieben. Er selbst gab in Interviews an, u. a. ausgestiegen zu sein, weil er nach einem Konzert in Bologna von einer Konzertbesucherin wegen seiner SS-Uniform beschimpft wurde. Wenige Tage vorher gab es in dieser Stadt ein Bombenattentat mit rechtsextremem Hintergrund und er schämte sich nun seiner Kleidung.
Pearce und Wakeford gaben für das Ende von Crisis den Grund an, von der Linken enttäuscht zu sein („Death In June war unsere Reaktion auf die Art und Weise, wie die Linke uns behandelt hatte“ - Pearce), und wandten sich für eine kurze Phase dem Nationalbolschewismus zu. Schon 1983 verließ Tony Wakeford auf Druck von Pearce Death in June, nachdem seine Kontakte zur rechtsextremen ‘National Front’ bekannt geworden waren (welche er heute bereut), zwei Jahre später stieg auch Patrick Leagas aus. Zu den Gründen seines Ausstiegs gibt es sehr widersprüchliche Angaben, hatte er doch zuvor noch einen Großteil der Death-in-June-Lieder geschrieben. Er selbst gab in Interviews an, u. a. ausgestiegen zu sein, weil er nach einem Konzert in Bologna von einer Konzertbesucherin wegen seiner SS-Uniform beschimpft wurde. Wenige Tage vorher gab es in dieser Stadt ein Bombenattentat mit rechtsextremem Hintergrund und er schämte sich nun seiner Kleidung.
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